In der Freitagsansprache vom 02. Januar 2025 sprach Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) über die außergewöhnliche Liebe des Verheißenen Messias (as), die er für Gott hegte.
Seine Heiligkeit (aba) erläuterte, dass die Liebe des Verheißenen Messias (as) zu Allah ein vollkommener Abglanz der Liebe des Heiligen Propheten Muhammad (saw) war. Der Verheißene Messias (as) betonte stets, dass er alle göttlichen Gnaden und das Verständnis für Gott nur deshalb erhalten habe, weil er seinem Meister, dem Heiligen Propheten (saw), vollkommen folgte. Er beschrieb seine innere Anziehung zu Gott als eine natürliche, unaufhaltsame Kraft, die allein ein Geschenk der Gnade Allahs sei.
Der Verheißene Messias (as) definierte sein Dasein durch die Nähe zu Gott. Ein zentrales Merkmal seines Lebens war: »Die Moscheen sind mein Heim, die Rechtschaffenen meine Brüder, das Gedenken Allahs ist mein Vermögen und Seine Schöpfung meine Familie.« Er lehrte, dass seine jede Beziehung – ob zu Ehefrau, Kindern oder Freunden – nur um Allahs willen besteht.
Ein wesentlicher Teil der Ansprache befasste sich mit der furchtlosen Haltung des Verheißenen Messias (as) gegenüber seinen Gegnern, die er besaß, weil er vollkommen darauf vertraute, dass Gott ihm aufgrund seiner Liebe nie alleine lassen wird.
Der Prozess in Gurdaspur: Als ein voreingenommener Magistrat und Gegner der Gemeinde (Aryas) planten, ihn als „Beute“ zu fangen und zu inhaftieren, reagierte er voller Vertrauen auf Gott. Er erklärte: „Ich bin keine Beute, ich bin ein Löwe, und zwar der Löwe Allahs.“ Er betonte, dass er bereit sei, für den Glauben Fesseln zu tragen, Gott ihn aber vor Erniedrigung bewahren werde.
Begegnung mit Captain LeMarchand: Als dieser auf der Grundlage haltloser Behauptungen mit einem Polizeiaufgebot erschien, blieb der Verheißene Messias (as) ruhig und lächelte. Er verglich mögliche Handschellen auf dem Weg Gottes mit Schmuckstücken (Armreifen), war sich aber sicher, dass Allah Seine Gesandten nicht schmachvoll untergehen lässt.
Der Verheißene Messias (as) erklärte, dass seine Liebe zu Allah so tief verwurzelt ist, dass selbst wenn Gott ihm mitteilen würde, dass Er ihn verlassen habe, seine Liebe und sein Dienst am Glauben nicht nachlassen würden. Weitere Beispiele illustrieren diese Priorität:
Gott als wahrer Heiler: Er lehnte die Behandlung eines Arztes ab, der behauptete, ihn sicher heilen zu können, da dieser Anspruch an Göttlichkeit grenze. Er betonte, dass nur Allah der wahre Heiler sei.
Kein Lob für Gotteslästerer: Er duldete es nicht, wenn in seinem Haus ein Atheist oder Feind Gottes gelobt wurde.
Reaktion auf persönliche Verluste: Beim Tod seines Sohnes Mirza Mubarak Ahmad Sahib zeigte er eine außergewöhnliche Ergebenheit. Er sagte, selbst wenn tausend Söhne stürben, läge seine Freude allein in der Zufriedenheit Gottes und der Erfüllung Seines Wortes.
In einem Brief an Munshi Ahmad Jan (ra) formulierte der Verheißene Messias (as) ein tiefgreifendes Gebet, das dieser während der Hajj an der Kaaba sprechen sollte. Darin bat er Allah: Um Vergebung seiner Fehler; dass sein Leben und Tod ausschließlich auf dem Wege Gottes erfolgen; dass Allah den Islam durch seine Hand siegreich gegenüber den Gegnern mache; dass er in der Liebe Gottes lebe und sterbe.
Seine Heiligkeit (aba) zitierte den Verheißenen Messias (as) mit den Worten, dass Gott das wahre Paradies und die höchste Freude ist. Er mahnte die Menschen, nicht wegen weltlicher Dinge in Trauer zu verfallen. Wer Gott zum Beschützer habe, brauche keine Furcht vor den Anschlägen der Feinde zu haben.
Da die Ansprache zum Jahreswechsel stattfand, gratulierte Seine Heiligkeit zum neuen Jahr und rief zu Gebeten auf: Möge das Jahr unzählige Segnungen bringen und die Pläne der Gegner vereiteln. Besonderes Gedenken galt den gefangenen Ahmadis in Pakistan, namentlich Mubarak Sani Sahib, die um ihres Glaubens willen ungerecht in Haft sind. Gebete für den Weltfrieden und die Befreiung aller Unterdrückten.
Zum Abschluss der Ansprache gedachte Seine Heiligkeit drei kürzlich verstorbener Gemeindemitglieder: Frau Rehana Basima, Frau Iffat Haleem, und Herr Abdul Aleem al-Barbari aus Ägypten.





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