Freitagsansprachen

Rechtgeleitete Kalifen – Hadhrat Abu Bakr (ra) – Teil 31

Zusammenfassung der Freitagsansprache vom 2. September 2022

Nach der Rezitation von tašahhud‭, ‬ta’awwuḏ‭ ‬und Sure al-Fātiḥa sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA‭, dass er weiterhin auf das Leben von Hazrat Abu BakrRA und die in seiner Zeit stattgefundenen Schlachten eingehen werde. Seine HeiligkeitABA sagte, dass er heute die Eroberung von Damaskus erwähnen werde, welche die letzte Schlacht in seiner Ära gewesen sei.

hudhur

Seine HeiligkeitABA sagte, Damaskus war die Hauptstadt von Syrien. Früher war es ein Zentrum des Götzendienstes, aber später setzte sich das Christentum immer mehr durch. Es war auch ein zentraler Handelsplatz, durch den viele Karawanen zogen. Damaskus war auch eine gut befestigte Stadt mit hohen Mauern und Gräben, sodass es schwierig war, in die Stadt einzudringen.

Die Belagerung von Damaskus

Seine HeiligkeitABA sagte, dass Hadhrat Abu BakrRA verschiedene Armeen nach Syrien schickte, darunter Hadhrat Abu UbaidahRA mit einer Armee nach Homs, das in der Nähe von Damaskus lag. Später erhielt Hadhrat Khalid bin WalidRA den Auftrag, nach Damaskus zu gehen und zusammen mit anderen muslimischen Armeen Damaskus zu umzingeln. Die Einwohner von Damaskus kletterten auf die Mauern ihrer Festung, warfen Steine und schossen Pfeile auf die Muslime, die sich mit Lederschilden verteidigten. Dies dauerte 20 Tage erfolglos an. Die Bewohner von Damaskus hatten innerhalb der Festung mit Schwierigkeiten zu kämpfen, da es an Lebensmitteln mangelte, da nichts hineingelangen konnte. In der Zwischenzeit erfuhren die Muslime, dass Herakleios in der Nähe von Ajnadain eine große Armee aufgestellt hatte. Hadhrat KhalidRA war zunächst der Meinung, dass sie diese Armee bekämpfen sollten, doch Hadhrat Abu UbaidahRA riet, dass sie noch nicht aufbrechen sollten, da die Menschen in Damaskus in einer schwierigen Lage seien. Hadhrat KhalidRA stimmte zu und befahl den muslimischen Armeen, einen heftigen Angriff zu starten. 

Hadhrat DhirarRA im Einsatz gegen die Truppen von Herakleios und der mutige Kampf von Hadhrat KhaulahRA

Seine HeiligkeitABA sagte, dass Herakleios unterdessen mit seiner Armee zur Unterstützung der Bevölkerung von Damaskus heranrückte. Hadhrat Abu UbaidahRA schlug vor, dass ein Bataillon gebildet werden sollte, um gegen Herakleios zu kämpfen. So wurde Hadhrat DhirarRA mit 500 Reitern beauftragt, die sich aufmachten, um Herakleios und seine Armee zu bekämpfen. Anfangs waren sie besorgt, weil der Gegner zahlenmäßig überlegen war, doch Hadhrat DhirarRA ermutigte sie, denn sie sollten sich nicht vor ihrer Überzahl fürchten und niemand sollte vor dem Jihad fliehen. Daraufhin kämpften die Muslime erbittert. Während der Schlacht wurde Hadhrat DhirarRA gefangen genommen und trotz aller Versuche gelang es den Muslimen nicht, ihn zu befreien. Als Hadhrat KhalidRA dies erfuhr, war er sehr betrübt. Hadhrat Abu UbaidahRA sagte ihm, er solle Vorkehrungen für die weitere Belagerung von Damaskus treffen, dann könne er sich auf den Weg machen, um Herakleios und seine Armee zu bekämpfen. 

Seine HeiligkeitABA sagte, dass Hadhrat KhalidRA sich auf den Weg machte, um Hadhrat DhirarRA zu befreien und wenn sie ihn bereits getötet hätten, dann würden sie sich dafür revanchieren. Es gab eine Person an der Spitze der muslimischen Armee, die in einer Rüstung tapfer gegen die Gegner kämpfte, die jedoch nicht erkennbar war. Diese Person ging in die Reihen der Feinde und schlug jeden nieder, der sich ihr in den Weg stellte. Hadhrat KhalidRA fragte diese Person, wer sie sei und nach anfänglichem Zögern gab die Person zu, dass sie in Wirklichkeit eine Frau sei, nämlich Khaulah, die Schwester von Hadhrat DhirarRA. Daraufhin starteten die Muslime einen gemeinsamen Angriff und besiegten die Byzantiner, wobei sie jenen Sicherheit gewährten, die danach baten. Hadhrat KhalidRA fragte sie nach Hadhrat DhirarRA und erfuhr, wo er sich aufhielt. Hadhrat KhalidRA beauftragte Hadhrat RafayRA, Hadhrat DhirarRA zu befreien. Hadhrat KhaulahRA bat ebenfalls um Erlaubnis, sie begleiten zu dürfen.

Seine HeiligkeitABA sagte, dass die Muslime bei ihrer Ankunft Hadhrat DhirarRA vorfanden und einen heftigen Angriff starteten und schließlich Hadhrat DhirarRA befreien konnten. 

Seine HeiligkeitABA sagte, dass in der Zwischenzeit die Belagerung von Damaskus weiterging. Zu diesem Zeitpunkt stimmte Hadhrat Abu UbaidahRA zu, dass die Muslime nach Ajnadain gehen sollten, um die Armee von Herakleios zu bekämpfen. Als die Muslime unterwegs waren, griff eine Person namens Boolis die Muslime mit einer Armee von 6.000 Reitern von hinten an. Die Muslime bereiteten sich auf den Kampf vor und als Boolis eintraf, griff er an. Die Muslime kämpften tapfer, während Hadhrat KhalidRA in der Zwischenzeit Verstärkung schickte. Boolis wurde schließlich gefangen genommen und von den 6.000 Reitern blieben nicht mehr als 100 am Leben. 

Seine HeiligkeitABA berichtete, dass die Byzantiner einige der muslimischen Frauen, darunter Hadhrat KhaulahRA, gefangen genommen hatten. Hadhrat KhaulahRA hatte die gefangenen muslimischen Frauen versammelt und sie aufgefordert, sich zu verteidigen und ihre Entführer anzugreifen. Daraufhin nahm jede von ihnen eine hölzerne Zeltstütze und machte sich auf den Weg zu den Byzantinern. 3.000 Menschen umkreisten die muslimischen Frauen, doch wenn jemand versuchte, vorzurücken, griffen die muslimischen Frauen an und töteten ihn. In der Zwischenzeit traf Hadhrat KhalidRA mit seiner Armee ein und besiegte die Byzantiner.

Die muslimische Armee kehrt nach dem Sieg über die Byzantiner in Ajnadain nach Damaskus zurück

Seine HeiligkeitABA sagte, dass die muslimische Armee nach Damaskus zurückkehrte, nachdem sie die in Ajnadain versammelten Byzantiner besiegt hatte. In der Zwischenzeit hatten sich die Bewohner von Damaskus mit verschiedenen Vorräten versorgt, für den Fall, dass die Muslime erneut eine lange Zeit belagern würden. Der Anführer von Damaskus befahl einen heftigen Angriff gegen die Muslime. Hadhrat AbanRA erlitt bei dem Angriff den Märtyrertod und später kehrte seine kürzlich vermählte Frau Umm Taumah an den Ort zurück, an dem ihr Mann den Märtyrertod erlitten hatte. Viele Byzantiner wurden durch ihre Hand getötet. Dann zielte sie auf die Person, die Taumah schützte und ein Kreuz trug. Umm Taumah schoss einen Pfeil ab, woraufhin ihr das Kreuz aus der Hand fiel. Dann zielte sie auf Taumah und schoss einen Pfeil in sein Auge, woraufhin er nie wieder mit diesem Auge sehen konnte. Infolgedessen waren die Byzantiner gezwungen, sich neu zu formieren. 

Seine HeiligkeitABA sagte, dass die Muslime auf eine lange Belagerung vorbereitet waren und daher verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den bestmöglichen Ansatz für die Eroberung von Damaskus herauszufinden. Als Ergebnis dieser Ermittlungen fand Hadhrat KhalidRA den perfekten Zeitpunkt, um den Graben zu überqueren, die Mauern zu erklimmen und so konnte die muslimische Armee in Damaskus eindringen. Die Muslime übernahmen die Kontrolle über den östlichen Eingang, woraufhin die Bewohner von Damaskus zu Hadhrat Abu UbaidahRA gingen, der sich am westlichen Eingang befand und ihn um einen Vertrag baten. Hadhrat Abu UbaidahRA stimmte zu und die Muslime außerhalb der Festung wurden in die Festung hereingelassen. 

Seine Heiligkeit sagte, dass zu dem Zeitpunkt, als die Nachricht von diesem Sieg Medina erreichte, Hadhrat Abu BakrRA bereits verstorben war.

Seine Heiligkeit sagte, dass damit die Ausführungen über die Schlachten in der Ära von Hadhrat Abu BakrRA abgeschlossen seien. Er werde in zukünftigen Freitagsansprachen auch andere Aspekte seines Lebens beleuchten. 

Totengebet 

Seine HeiligkeitABA sagte, dass er das Totengebet in Abwesenheit für die folgenden verstorbenen Mitglieder leiten werde.

Umar Abu Arqub

Umar Abu Arqub diente als Präsident der Gemeinde in Nordpalästina. Er erfuhr von der Gemeinde im Jahr 2010 durch MTA und nahm nach Gebeten Ahmadiyyat an. Er blieb bei allen Schwierigkeiten geduldig. Er liebte das Khilafat sehr. Er hatte den unteren Teil seines Hauses der Gemeinde gewidmet, wo die Mitglieder zum Gebet zusammenkamen und verschiedene Treffen abhielten. Obwohl er von Gegnern gedrängt wurde, Ahmadiyyat zu verlassen, blieb er standhaft und diskutierte mit ihnen so lange, bis sie keine Antwort mehr hatten. Während seiner letzten Erkrankung riet er seinem Sohn, nicht traurig zu sein. Er wurde geschätzt und geliebt. Er hinterlässt seine Frau, drei Söhne und vier Töchter. Seine HeiligkeitABA betete, dass Allah den Rest seiner Familie befähigen möge, Ahmadiyyat anzunehmen und dass Er den Verstorbenen Vergebung und Barmherzigkeit schenken möge.

Sheikh Nasir

Sheikh Nasir aus Mithi Tharparkar. Er war der erste Ahmadi dort. Er verrichtete regelmäßig seine Gebete, war gastfreundlich und liebte das Khilafat sehr. Durch seine Bemühungen nahmen viele Menschen Ahmadiyyat an. Vor allem bei den Hochzeiten seiner Kinder hatte er mit viel Widerstand zu kämpfen. Der Vierte KalifRH lobte ihn mit den Worten, wenn es in jedem Zentrum einen Nasir gäbe, wären wir erfolgreich. Er hinterlässt zwei Söhne und vier Töchter. Seine HeiligkeitABA betete, möge Allah seinen Rang heben. 

Malik Sultan Ahmad

Malik Sultan Ahmad war ein ehemaliger lokaler Missionar unter Waqfe Jadid. Er lernte vom Vierten KalifenRH, als dieser der Leiter von Waqfe Jadid war. Später wurde er in verschiedene Gebiete entsandt, um zu dienen. Er hatte eine Leidenschaft für die Verbreitung des Glaubens. Er verrichtete regelmäßig seine Gebete, war gastfreundlich und wurde von allen geliebt. Er hinterlässt seine Frau, drei Söhne und zwei Töchter. Seine HeiligkeitABA betete, möge Allah ihm Vergebung und Barmherzigkeit gewähren und seinen Rang erhöhen.

Mahboob Ahmad Rajiki

Mahboob Ahmad Rajiki aus Mandi Bahauddin. Er hinterlässt zwei Söhne und eine Tochter. Er war der Sohn von Hadhrat Ghulam Ali Rajiki und der Neffe von Hadhrat Maulvi Ghulam Rasool RajikiRA, die Gefährten des Verheißenen MessiasAS waren. Er war dem Gebet, dem Heiligen ProphetenSAW und dem Verheißenen MessiasAS treu ergeben und liebte das Khilafat. Dreimal wurde er zu Unrecht inhaftiert. Er versuchte immer, das Gebet in der Moschee zu verrichten, auch wenn er krank war. Viele Nicht-Ahmadis haben die Erhörung seiner Gebete bezeugt. Seine HeiligkeitABA betete, möge Allah ihm Vergebung und Barmherzigkeit gewähren, seinen Rang erhöhen und seine Nachkommen befähigen, seine Tugenden weiterzuführen. 

Zusammenfassung erstellt von The Review of Religions

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