Freitagsansprachen

Begebenheiten aus dem Leben des Heiligen Propheten Muhammad (saw) & Gebete für Palästina

Zusammenfassung der Freitagsansprache vom 17. November 2023

In der Freitagsansprache vom 17. November 2023 fuhr Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA fort, bedeutende Ereignisse der islamischen Geschichte zu schildern, die sich nach der Schlacht von Badr ereigneten. Darüber hinaus sprach Seine HeiligkeitABA erneut über den Nahost-Krieg und erinnerte an die Wichtigkeit der Gebete angesichts der immer dichter werdenden Anzeichen einer Katastrophe. 

Seine HeiligkeitABA schilderte zu Beginn die Begebenheit eines im Zuge der Schlacht zweimalig gefangen genommenen Gegners namens Furat bin Hayan. Bei dessen zweitem Versuch aus der Gefangenschaft zu entkommen, kam es zu einer Begegnung mit Hadhrat Abu BakrRA, die letztendlich dazu führte, dass Furat den Islam annahm. 

Danach erwähnte Seine HeiligkeitABA eine weitere Militäroperation. Diese Expedition erfolgte unter der Leitung von Hadhrat Zaid bin Harithara nach Qaradah gegen Ende des dritten Jahres nach der Hidschra. Hierzu kam es in einer Zeit, als die Muslime gerade erst begonnen hatten, sich von den Angriffen der Banu Sulaim und Banu Ghatfan zu erholen. Die Quraisch, die zuvor für Handelsunternehmungen die Küstenroute des Hijaz nach Syrien genutzt hatten, änderten nun ihre Route und bevorzugten den Weg von Najd nach Irak. Diese Entscheidung basierte auf der Tatsache, dass die Stämme entlang der Küstenregion nun Verbündete der Muslime waren, was die Aussichten für Propaganda gegen die Muslime seitens der Quraisch verringerte.

Im Monat Jamadi al-Akhir erhielt der Heilige ProphetSAW Informationen darüber, dass eine Handelskarawane der Quraisch aus Mekka die Route von Najd passieren würde. Dies wurde als ernsthafte Bedrohung betrachtet, da die Stämme in dieser Region, insbesondere Sulaim und Ghatfan, Verbündete der Quraisch waren und den Muslimen feindlich gesinnt waren. Die Quraisch hatten die Gewohnheit, während ihrer Handelsreisen Allianzen zu nutzen, um den Muslimen Schaden zuzufügen. Die Karawane der Quraisch wurde von prominenten Anführern wie Abu Sufyan bin Harb und Safwan bin Umayyah begleitet. ZaidRA handelte schnell und klug und überfiel die Feinde erfolgreich in Qaradah. Die Quraisch waren von diesem unerwarteten Angriff überrascht und flohen, wobei sie ihre Waren und Wertsachen zurückließen. ZaidRA und seine Begleiter kehrten siegreich nach Medina zurück, wobei sie eine beträchtliche Menge an Beute mitbrachten.

Seine HeiligkeitABA beschrieb die Ereignisse rund um die Tötung von Ka’b bin Ashraf, einem damaligen jüdischen Anführer in Medina. Ka’b hatte ursprünglich dem Friedensvertrag zwischen den Muslimen und Juden in Medina beigepflichtet, aber nach der Schlacht von Badr begann er, gegen den Islam zu intrigieren. Er setzte sich vehement für die Auslöschung des Islam ein, hetzte in Mekka und überall in Arabien gegen Muslime, schürte Feindseligkeiten, beleidigte die Frauen des Heiligen ProphetenSAW in Schmähgedichten und plante sogar die Ermordung des Heiligen ProphetenSAW.

Trotz religiöser Opposition versuchte der Heilige ProphetSAW mit Ka’b ein friedliches Miteinander aufrechtzuerhalten. Als Ka’b jedoch den Vertrag gebrochen hatte und immer gefährlicher wurde, wobei sein Handeln einen Bürgerkrieg zu verursachen drohte, entschied der Heilige ProphetSAW ihn töten zu lassen. 

Es waren die Handlungen von Ka’b selbst, darunter Verschwörung, Kriegsaufruf und immense Gefahr für die Sicherheit der Muslime, die zu seiner Todesstrafe führten und diese Strafe selbst in den Augen der anderen Juden Medinas legitimierten. 

Seine HeiligkeitABA erwähnte auch die Ehe zwischen dem Heiligen ProphetenSAW und Hadhrat HafsahRA, der Tochter von Hadhrat UmarRA. Als diese ihren Ehemann im Krieg verloren hatte, zog Hadhrat UmarRA in Betracht, seine Tochter wieder zu vermählen. Zuerst wandte er sich an Hadhrat UthmanRA, der ablehnte. Danach wandte er sich an Hadhrat Abu BakrRA, seine Tochter zu heiraten, doch auch er ging nicht darauf ein. Schließlich heiratete der Heilige ProphetSAW Hadhrat HafsahRA. Diese Heirat hatte spezielle Gründe, darunter die Stärkung der Beziehungen zu Hadhrat UmarRA und die Kompensation ihrer Trauer über den Tod ihres ersten Mannes.

Hadhrat HafsahRA war zur Zeit ihrer Heirat etwa einundzwanzig Jahre alt. Sie hatte eine enge Beziehung zu Hadhrat AishahRA und konnte lesen und schreiben. Sie starb im Jahr 45 nach der Hidschra im Alter von ungefähr dreiundsechzig Jahren.

Seine HeiligkeitABA erwähnte zudem die Geburt des Enkelsohnes des Heiligen ProphetenSAW namens Hassan. Etwa zehn Monate nach der Hochzeit von Hadhrat AliRA und Hadhrat FatimahRA wurden sie im Ramadan des dritten Jahres nach der Hidschra mit einem Kind gesegnet, das den Namen HassanRA erhielt. Der Heilige ProphetSAW hatte eine besondere Liebe für die Kinder von Hadhrat FatimahRA und sagte oft, dass er sie liebt und Gott diejenigen liebt, die diese Kinder lieben. Der Heilige ProphetSAW prophezeite auch, dass HassanRA eine bedeutende Rolle spielen und zur Versöhnung von Gruppen unter den Muslimen beitragen würde.

In der Freitagsansprache wurde abschließend erneut auf die Dringlichkeit von Gebeten für die Palästinenser hingewiesen, insbesondere vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden Situation. Es wurde betont, dass das Unrecht in alarmierendem Ausmaß zunimmt. Besondere Besorgnis gilt den unschuldigen Opfern, darunter Kinder, Frauen, ältere Menschen und Kranke, die im Namen des Krieges gegen die Hamas getötet werden.

Seine HeiligkeitABA blickte zurück auf die Mahnung von Hadhrat Musleh Mau’udRA vor etwa 72 Jahren, der seinerzeit an die muslimischen Länder appellierte, eine Einheit zu bilden, sofern sie sich wünschten, ihre Existenz zu sichern. Seine HeiligkeitABA bedauerte, dass der aktuelle Zustand der muslimischen Länder nicht auf eine solche Einheit hindeutet.

Die Welt beschwöre immer schneller ihre Zerstörung herauf. Wir als Ahmadis sollten in diesen Zeiten unsere Gebete besonders intensivieren.

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  1. Mögen die Menschen aus der Geschichte endlich lernen, die Politiker ihre Verantwortung ernst nehmen und das Leben, das höchste Gut…

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