Aktuelle und soziale Themen S.H. der Fünfte Kalif - Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)

Der Botschafter des Friedens

Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Oberhaupt der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat

Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA ist das geistige Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat und somit spiritueller Führer von mehreren zehn Millionen Muslimen weltweit. Er ist der Fünfte Kalif, Nachfolger, des Verheißenen Messias Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad von QadianAS und ist in dieser Funktion auch ein Botschafter des Friedens. 

Seine Heiligkeit ist das führende islamische Oberhaupt zur Förderung des Friedens und der interreligiösen Harmonie. 

Seine Heiligkeit reist rund um den Globus, um den Dienst an der Menschheit zu fördern und zu fordern. Regelmäßig trifft er Präsidenten, Premierminister, andere Oberhäupter, Parlamentsabgeordnete und Botschafter. Im Folgenden wird eine Auswahl seiner globalen Friedensbemühungen präsentiert.

Seit über 100 Jahren wird die Ahmadiyya Muslim Jamaat von einem Oberhaupt geführt. Während sie anfangs vom Gründer Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, dem Verheißenen Messias und Imam Mahdi, geleitet wurde, wird sie nach seinem Tod 1908 von seinen Nachfolgern geführt, welche die Gemeinde vereinen und sie in spirituellen und weltlichen Angelegenheiten leiten.

Der Fünfte Nachfolger und das derzeitige Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, hat sich unermüdlich für den Frieden eingesetzt und vor den Gefahren internationaler Konflikte und Atomwaffen gewarnt. Er hat vor dem US-Kongress im Capitol Hill, dem britischen Parlament, dem kanadischen Parlament und dem Europäischen Parlament über Kernfragen des Weltfriedens gesprochen.

In diesen und anderen Grundsatzreden hat Seine Heiligkeit den Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit und Frieden hervorgehoben, auf nukleare Abrüstung und gegenseitige Zusammenarbeit hingewiesen und die wahren islamischen Lehren in Bezug auf Konflikte, Gerechtigkeit und Frieden erläutert.

Zur Beziehung zwischen Frieden und Gerechtigkeit

»Die Wahrheit ist, dass Frieden und Gerechtigkeit untrennbar miteinander verknüpft sind – man kann das eine nicht ohne das andere haben. Ein Prinzip, das sicherlich alle vernünftigen und intelligenten Menschen verstehen können. Lassen wir jene beiseite, die entschlossen sind, Chaos in der Welt zu schaffen, so kann niemand jemals behaupten, dass in irgendeiner Gesellschaft, irgendeinem Land oder sogar in der ganzen Welt, Chaos oder Mangel an Frieden dort sein können, wo Gerechtigkeit und faire Handlungsweise existieren.«
(Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 27. Juni 2012 im Capitol Hill, Washington D.C., USA)

Die Sichtweise des Islam bezüglich der Ungleichheit

»Der Qur’an macht auf diese Weise deutlich, dass alle Menschen gleichwertig geboren werden. Darüber hinaus hat der Heilige Prophet MuhammadSAW in seiner allerletzten Ansprache alle Muslime angewiesen, sich immer daran zu erinnern, dass ein Araber nicht besser ist als ein Nicht-Araber, noch ein Nicht-Araber besser ist als ein Araber. Er lehrte, dass ein weißer Mensch nicht besser ist als ein schwarzer Mensch, noch ein schwarzer Mensch besser ist als ein weißer Mensch. Es ist also eine eindeutige Lehre des Islam, dass die Menschen aller Nationalitäten und aller Rassen gleichwertig sind. Es wird ebenso deutlich gemacht, dass allen Menschen ohne jeden Unterschied oder Vorurteile gleiche Rechte garantiert werden sollen. Dies ist der Schlüssel und das goldene Prinzip, welches das Fundament für Harmonie zwischen verschiedenen Gruppen und Nationen und für die Etablierung von Frieden legt.«
Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 27. Juni 2012 im Capitol Hill, Washington D.C., USA)

Über die Gerechtigkeit zwischen den Nationen

»Heute stellen wir jedoch fest, dass es zwischen den mächtigen und den schwächeren Nationen Spaltung und Trennung gibt. Zum Beispiel beobachten wir, dass in den Vereinten Nationen Unterschiede zwischen bestimmten Ländern gemacht werden. So gibt es im Sicherheitsrat einige ständige Mitglieder und einige nicht-ständige Mitglieder. Diese Trennung hat sich als eine interne Quelle von Ängsten und Frustration erwiesen, weswegen wir regelmäßig Berichte bestimmter Länder vernehmen, die gegen diese Ungleichheit protestieren. Der Islam lehrt absolute Gerechtigkeit und Gleichheit in allen Belangen und so finden wir eine weitere äußerst wichtige Richtlinie in Sure 5 Vers 3 des Heiligen Qur’ans. In diesem Vers ist festgelegt, dass es notwendig ist, sogar jene Leute, die in ihrem Hass und ihrer Feindschaft alle Grenzen überschreiten, mit Fairness und Gerechtigkeit zu behandeln, um die Anforderungen der Gerechtigkeit vollständig zu erfüllen. Und der Qur’an lehrt auch, dass, gleichgültig wann und von wem einem zu Tugend und Rechtschaffenheit geraten wird, man diesen Rat annehmen soll. Und egal, wo und von wem auch immer einem zu sündhaftem oder ungerechtem Verhalten geraten wird, man diesen Rat zurückweisen soll. Eine weitere Voraussetzung für den Frieden zwischen den Nationen, der auf Gerechtigkeit basiert, wird in Sure 15 Vers 89 des Heiligen Qur’ans genannt, in dem erklärt wird, dass kein Beteiligter jemals neidisch auf die Ressourcen und den Reichtum anderer schauen soll. Und gleichermaßen sollte kein Land danach streben, sich ungerechterweise die Ressourcen eines anderen Landes anzueignen, oder versuchen, sie unter dem falschen Vorwand des Versuchs, es zu helfen oder zu unterstützen, an sich zu reißen. Demzufolge sollten Regierungen andere Nationen nicht auf Basis der Versorgung mit technischer Kompetenz durch Abschluss ungerechter Geschäfte oder Verträge übervorteilen. Und gleichermaßen sollten Regierungen nicht versuchen, auf Basis der Bereitstellung von Fachkenntnis oder Unterstützung, die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen oder das Eigentum der Entwicklungsländer an sich zu reißen. Wenn es notwendig ist, weniger gebildete Menschen oder Regierungen zu lehren, wie sie ihre natürlichen Ressourcen richtig verwenden sollten, dann sollte dies getan werden.« (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 27. Juni 2012 im Capitol Hill, Washington D.C., USA)

Prävention eines Dritten Weltkriegs

»Heute steht die Welt in großer Not, dass Menschen aller Religionen und auch diejenigen, die nicht an Religion glauben, zusammenkommen. Es ist dringend erforderlich, dass sich Menschen aller Rassen, Nationalitäten und Ethnien zu einem gemeinsamen Ziel vereinen, um die Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Alle friedliebenden Menschen müssen sich zusammenschließen, um alle Formen von Gräueltaten, wo immer sie auftreten mögen, zu stoppen. Jeder sollte alle Feindseligkeiten, Hass und Bosheit aus seinem Herzen entfernen, sonst werden sich solche Feindschaften entflammen und die Zerstörung dieser Welt verursachen. Die Zeichen eines Weltkrieges tauchen immer deutlicher am Horizont auf, und es gibt nur einen Weg, um uns vor den verheerenden Folgen zu bewahren, nämlich den einen Gott, der mitfühlend für seine Schöpfung ist, um seine Barmherzigkeit zu bitten. Ich bete, dass die Welt sich darauf besinnt.« (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache anlässlich der Eröffnung der Bait-ur-Rahman-Moschee in Vancouver, Kanada, am 18.05.2013)

Die heute zur Verfügung stehenden Waffen sind dermaßen zerstörerisch, dass sie dazu führen könnten, dass über Generationen hinweg Kinder mit ernsthaften genetischen Defekten oder körperlichen Behinderungen auf die Welt kommen.

Folglich werden die zerstörerischen und verheerenden Konsequenzen eines solchen Krieges nicht alleine auf den Krieg selbst und sein Nachspiel beschränkt bleiben, sondern von Generation zu Generation weiter fortbestehen, wie ich schon bereits ausführte. Dies sind die eigentlichen Folgen eines derartigen Krieges und dennoch gibt es auch heute noch selbstsüchtige und törichte Menschen, die außerordentlich auf ihre Erfindungen stolz sind und das, was sie entwickelt haben, als ein Geschenk an die Welt bezeichnen.

Aber es muss deutlich gesagt werden, dass im Falle eines erneuten Einsatzes von nuklearen Waffen im hier und jetzt es durchaus möglich ist, dass Teile bestimmter Länder ganz und gar von der Weltkarte weggefegt werden. Sie könnten aufhören, zu existieren.

Was eine besonders große Angst auslöst, ist das Wissen, dass derartige nukleare Waffen in den Händen solcher Menschen gelangen können, die entweder nicht die Fähigkeit dazu haben oder aber sich dagegen entscheiden, über die Konsequenzen ihrer Handlungen zu reflektieren. Die Wahrheit ist, dass solchen Menschen die Konsequenzen noch nicht einmal kümmern; sie sind kriegslüstern.

Wenn daher die großen Mächte nicht mit Gerechtigkeit agieren, die Frustrationen der kleineren Nationen nicht beseitigen und keine bedeutenden und weisen Politiken und Strategien aufnehmen, dann wird die Lage außer Kontrolle geraten und die Zerstörung, die darauf folgen wird, wird außerhalb unseres Verstehens und unserer Vorstellung sein. Selbst der Großteil der Welt, der sich nach Frieden sehnt, wird ebenfalls in dieser Verwüstung versinken. (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 24.März 2012 auf der 9. Friedenskonferenz in der Baitul-Futuh-Moschee in London)

Zum Thema Waffenhandel und Nuklearwaffen

»Auf nationaler sowie internationaler Ebene sehen wir eine Polarisierung und Verfestigung der Haltungen zueinander. Statt aufeinander mit den Fingern zu zeigen und sich gegenseitig zu beschuldigen, ist es Zeit für Lösungen. Meiner Meinung nach gibt es eine bereitstehende Lösung, die einen unmittelbaren Effekt haben könnte und den Heilungsprozess der Welt in Gang setzen könnte. Ich verweise auf den internationalen Waffenhandel, der – wie ich glaube – eingeschränkt werden muss.

Das primäre Interesse jeder Nation sollte das Wohlbefinden der Menschheit sein und die Schaffung von Frieden. Es ist eine traurige Wahrheit, dass stattdessen Wirtschaftsinteressen und das Streben nach Reichtum stets den Vorzug erhalten.

Kein Land und keine Gruppe sollte der Illusion anhängen, dass es sicher sei, denn wenn Kriege beginnen, dann entwickeln sie sich rasant und unerwartet. 

Heutzutage haben sich mehrere Länder Nuklearwaffen zugelegt und wenn auch nur eine einzige Atomwaffe irgendwann benutzt werden würde, dann wären die Konsequenzen unvorstellbar und würden lange nach unserem Ableben fortbestehen. Statt ein Vermächtnis des Wohlstandes für unsere kommenden Generationen zu hinterlassen, würden wir dessen schuldig sein, nur Leid und Verzweiflung zurückgelassen zu haben. Unser Geschenk für die Welt wird eine Generation von behinderten Kindern sein, die mit Defekten und geistigen Beeinträchtigungen geboren werden. Wer weiß, ob ihre Eltern überhaupt überleben werden, um sich um sie zu kümmern und sie zu erziehen? 

Deshalb müssen wir uns immer daran erinnern, dass wenn wir darauf aus sind, unsere eigenen Interessen um jeden Preis zu verfolgen, die Rechte anderer vernachlässigt werden und dies kann nur in Konflikten, Kriegen und Elend münden kann.

Meine Botschaft an die Welt ist, den Blick auf Morgen zu richten und nicht nur auf das Jetzt. 

Lassen Sie uns ein Erbe der Hoffnung und Möglichkeiten für unsere Kinder hinterlassen, anstatt ihnen die entsetzlichen Konsequenzen unserer Sünden aufzubürden.« (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 25. März 2017 auf der 14. Friedenskonferenz in der Baitul-Futuh-Moschee in London)

Islam und Toleranz

Unsere Religion verlangt den Glauben an und den Respekt für alle Propheten und sagt, dass die Lehren dieser Propheten zur Zeit ihres Erscheinens wahrhaft waren. Wie kann dann gesagt werden, dass diese Religion anderen Glaubensrichtungen gegenüber nicht Toleranz lehrt? Wie könnte sie nicht Versöhnung und den Austausch mit jenen Religionen lehren? Wieso soll sie die Praxis religiöser Intoleranz betreiben und gleichzeitig befürworten, anderen in nichts als Liebe und Mitgefühl zu begegnen. Das ist unmöglich.

Dass diese Religion keine Nachsicht kennt und die Meinungsfreiheit verbietet, stellt sich als eine unbegründete Unterstellung gegen den Islam dar. 

Ich möchte erwähnen, dass schon der eigentliche Name ›Islam‹ eine Gegenposition zur Gewalttätigkeit, der Unfähigkeit des Miteinanders, zum Fehlen von Toleranz enthält. Ich möchte Ihnen die Bedeutung einiger Grunddefinitionen des Wortes ›Islam‹ mitteilen.

Eine der Bedeutungen lautet ›Frieden‹, eine weitere ›Einwilligung‹ und ›Folgsamkeit‹, wieder eine andere meint die ›Etablierung des Friedens und der Versöhnung‹. Eine Bedeutung heißt ›jemanden verlassen, der einem Schaden zufügt‹, eine andere aber ›in Harmonie zusammen zu gehen‹. 

Ein hervorragendes Beispiel in Sachen Toleranz und Milde wurde uns vom Heiligen Propheten des IslamSAW gegeben, der allen seinen Verfolgern zur Zeit des Sieges über die Feindschaft Mekkas vergab. In der Geschichte wird dieses Ereignis bezeugt: Ikramah war einer der größten Gegner des Islam. Trotz des allgemeinen Straferlasses, der durch den Heiligen ProphetenSAW am Tag des Sieges erging, inszenierte Ikramah einen Kampf mit den Muslimen, wurde dabei abermals geschlagen und flüchtete. Seine Frau flehte um Vergebung für ihn, und der Heilige ProphetSAW verzieh.

Als Ikramah kurz darauf vor dem Heiligen ProphetSAW erschien, sagte er arroganterweise: ›Wenn sie glauben, dass ich, weil sie mir vergeben haben zum Muslim wurde, dann seien sie sich darüber im Klaren, dass dem nicht so ist. Wenn sie mir vergeben können, während ich fest zu meinem Glauben stehe, ist es gut, ansonsten verlasse ich die Stadt.‹ Der Heilige ProphetSAW antwortete: ›Du kannst anstandslos bei deinem Glauben bleiben. Du bist frei in jeder Hinsicht.‹

Darüber hinaus gab es noch tausende anderer Mekkaner, die trotz ihrer Niederlage ihr Recht auf Glaubensfreiheit ausübten. Das sind die Lehren des Heiligen Qur’ans und das Beispiel, das uns vom Heiligen Propheten MuhammadSAW dazu gegeben wurde. (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 25. März 2006 in der Baitul-Futuh-Moschee in London)

»Der Islam legt so viel Nachdruck auf die Wichtigkeit religiöser Toleranz, dass es unmöglich sein wird, jene hohen Standards irgendwo anders wiederzufinden. Andere Menschen neigen dazu zu glauben, dass solange nicht bewiesen wird, dass andere Religionen falsch seien, sie die Wahrheit ihrer eigenen Religion nicht beweisen können. Der islamische Denkansatz unterscheidet sich sehr davon, da er lehrt, dass während der Islam eine wahre Religion ist und für die gesamte Menschheit gesandt wurde, es ebenso auch der Wahrheit entspricht, dass alle Propheten Gottes zu allen Menschen und Nationen dieser Welt gesandt wurden. Dies wird eindeutig im Heiligen Qur’an erwähnt. Allah sagt, dass alle Propheten von Ihm mit Lehren der Liebe und Zuneigung gesandt wurden, weswegen alle Muslime sie akzeptieren müssen. Keine andere Religion ehrt jeden Glauben und jede Nation derart bereitwillig und offen wie der Islam es tut. Da Muslime daran glauben, dass Propheten zu allen Menschen und zu allen Nationen gesandt worden sind, können sie noch nicht einmal daran denken, sie als falsch anzusehen. Folglich können Muslime keinen der Propheten Gottes missachten, verspotten oder beleidigen, noch die Gefühle der Anhänger anderer Religionen verletzen.« (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 11. Juni 2013 im Parlamentsgebäude von London)

Einwanderung und Flüchtlinge

»Tatsächlich haben sich einige Einwanderer solcher Verbrechen schuldig gemacht und ihr beschämendes Verhalten hat solche Befürchtungen und Ängste aufleben lassen. Lassen Sie mich in Anbetracht dessen unmissverständlich klarstellen, dass jeder Muslim, der die Würde einer Frau verletzt oder sie auf irgendeine Weise missbraucht, völlig im Gegensatz zu den Lehren des Islam handelt. Der Islam betrachtet solch ein Verhalten als böse und ordnet außergewöhnlich strenge Strafen für jene an, die sich solch unmoralischer und verwerflicher Verbrechen schuldig machen.

Die Gesellschaft sollte keine echten Flüchtlinge ablehnen, die nicht aufgrund eines Eigenverschuldens leiden. Die Gesellschaft sollte keine unschuldigen Menschen beiseiteschieben, die nur die Möglichkeit suchen, in Frieden zu leben, gute Bürger sein wollen und die Gesetze des Landes befolgen, in dem sie leben. Stattdessen sollten wir da sein, jenen unsere helfende Hand zu reichen, deren Leben zerrüttet ist, die schikaniert werden, die absolut hilflos, schutzlos und wehrlos sind. 

Lassen Sie uns Menschlichkeit beweisen.

Lassen Sie uns Mitgefühl zeigen.

Lassen Sie uns da sein, um die Last derjenigen zu tragen, die in dringender Not sind. 

Auf der anderen Seite haben die Einwanderer auch besondere Verpflichtungen in ihren neuen Heimatländern. Wie ich bereits sagte, müssen sie versuchen, ihren Beitrag in ihrer neuen Gesellschaft zu leisten und sich um Integration bemühen. Sie sollten sich nicht isolieren oder von den Einheimischen abschotten, sondern ihrer Wahlheimat dienen und auf ihre weitere Entwicklung und ihren Fortschritt hinarbeiten. Gemeinsam müssen wir nach Wegen suchen, wie Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Abstammungen harmonisch zusammenleben können.« (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 8. September 2018 auf der Jalsa Salana Deutschland)

Es ist wichtig zu wissen, dass die Betonung von Frieden, Harmonie und Gerechtigkeit durch Seine Heiligkeit eine wirklich islamische Botschaft ist und keine neue Aktion, wie Seine Heiligkeit sagt:

»Diese vergangenen 100 Jahre beweisen und bezeugen die Tatsache, dass die Mitglieder der Ahmadiyya Jamaat immer der Forderung nach Loyalität gegenüber ihrem Lande nachgegangen sind und sich stets von allen Formen von Extremismus, Rebellion und Unruhe ferngehalten haben. In Wahrheit ist der wesentliche Beweggrund für diese Loyalität und liebevolle Haltung nur der Tatsache geschuldet, dass die Ahmadiyya Muslim Jamaat eine wahre islamische religiöse Gemeinde ist. Unsere Gemeinde hebt sich dadurch hervor, dass wir fortwährend die wahren und friedlichen Lehren des Islam den Menschen der Welt näherbringen und stets danach streben, dass diese wahren Lehren als der wirkliche Islam angenommen werden.« (Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Ansprache vom 11. Juni 2013 im Parlamentsgebäude von London)

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