Ahmadiyya

Meine Jalsa Eindrücke (3/4)

Meine erste Jalsa Salana (damals noch Nicht-Ahmadi) war für mich mit seiner spirituellen Atmosphäre eine Bereicherung. Durch die vielen Reden wurde mein Iman (Glaube) bestärkt und ich verlor viele meiner Vorurteile und fühlte mich wohl. Das erste Gebet hinter Hudhur (der Kalif) war für mich etwas Neues, etwas Besonderes. Ich war sehr traurig, dass ich das Mulaqat (Audienz) mit Hudhur und den türkischen Ahmadis verpassen musste. Leider musste ich vor dem Mulaqat schweren Herzens abreisen. Ich wäre am liebsten noch bis Sonntag geblieben.

Die Jalsa Salana ist für mich wie Eid ein freudiges, spirituelles Ereignis geworden. Ein Teil meines Lebens, welches ich kaum abwarten kann. Es ist ein aufregendes und freudiges Warten auf das Treffen mit Hudhur. Zu wissen, dass Hudhur in Deutschland ist und man ganz bald hinter ihm beten kann, erfreut mich sehr. Während der Jalsa verfliegt die Zeit so schnell, dass man nicht genug davon haben kann.

Ich höre mir die verschiedenen Ansprachen an und versuche, wenn möglich und notwendig meine Abteilung zu unterstützen.

Drei kurze Tage voller Spiritualität, die darauf ausgelegt sind, den Glauben des Einzelnen zu bestärken und Gottes Nähe zu spüren. Man fühlt sich spirituell ernährt und sehr traurig, dass die Tage mit Hudhur so schnell um sind und dass man sich von den Schwestern aus der Jamaat, die einem wie eine Familie ins Herz gewachsen sind, physisch verabschieden muss.

Auf der Jalsa Salana spüre ich stets Frieden, innere Ruhe, Glück und Brüderlichkeit. Mein Treffen mit Hudhur in 2017 als Nau Mobaia (Neu-Konvertitin) war für mich das Highlight der Jalsa Salana.

Betül Eraslan-Butt