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Halloween – ein unbedenkliches Vergnügen? Teil 2/2

Von Navida Sayed (Großbritannien)

Halloween und die christliche Kirche
Laut christlicher Tradition ist Halloween die abgekürzte Bezeichnung für »All Hallows of Eve« (»Abend vor Allerheiligen«). Allerheiligen ist der Tag, an dem die Christen all der bekannten aber auch unbekannten Heiligen der christlichen Kirche gedenken.
Am 13. Mai 609/10 erklärte Papst Bonifatius IV den 1. November zum Tag der Allerheiligen, an dem die katholischen Heiligen und Märtyrer geehrt werden sollten. Der 1. November wurde unter den Namen »All-Hallowmas« und »All-Hallows« bekannt und der 31. Oktober unter dem Namen »All-Hallows Eve«, was im Laufe der Zeit zu »Halloween« wurde. Um 1000 nach Christus weitete die Katholische Kirche den Feiertag auf den 2. November, den »Allerseelentag«, aus. An diesem Tag sollte aller Toten gedacht werden.19 »Dies stellte den Versuch der Kirche dar, ihre eigenen Heiligen mit den heidnischen Festtagen in Verbindung zu bringen.«20

Papst Bonifatius IV., der von 608 n. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 615 n. Chr. Papst war, erklärte den 1. November zum Allerheiligentag und legte damit den 31. Oktober zum Allerheiligenabend fest.

Man geht von Folgendem aus:
»Als sich das Christentum in Europa ausbreitete, versuchte die Kirche die heidnischen Praktiken der Kelten auszulöschen, indem sie Samhain eine völlig neue Bedeutung gab. In den meisten Kulturkreisen hatte man einen Tag zur Ehrung der Toten festgelegt, deshalb entschied sich die römische Kirche, den 1. November zum Tag der »Allerheiligen« zu ernennen, an dem die verstorbenen Heiligen gepriesen werden sollten.«21

»Die ersten Hinweise auf den Allerseelentag finden sich um dem 10. Jahrhundert (…) und stellen wahrscheinlich einen Versuch der Kirche dar, die Gläubigen vom heidnischen Glauben an Geister fernzuhalten. Vielmehr sollten sie an diesem Tag über die Heiligen und über die Herrlichkeit des Paradieses nachsinnen.«22

Für die Katholiken und viele andere Christen ist dies ein pflichterfüllter Heiliger Tag, an dem es ein Brauch ist, die Allerheiligenlitanai zu singen, bei der zuerst die Namen der Heiligen aufgerufen und dann eine Reihe an Bittgebeten an Gott gerichtet werden, damit Er diese erhören möge.

Bedauerlicherweise gelang es der Kirche trotz ihrer Versuche nicht, diesen heidnischen Feiertag zu christianisieren (d.h. Teile der heidnischen Festlichkeiten anzupassen und in den christlichen Glauben aufzunehmen, indem ihnen andere Namen gegeben werden, sie aber dennoch am gleichen Tag oder zur gleichen Jahreszeit gefeiert werden). Die Kirche scheiterte daran, die Hexen und Heiden von der Zauberei, Hexerei und der Weissagung abzuhalten, im Gegenteil, die Hexen machten diesen Umstand zum Gegenstand des Gespötts. 
Halloween wurde als »Nacht der Hexen« bekannt. Gemäß des Aberglaubens versammelte sich der Teufel mit all seinen Anhängern, also Hexen, Zauberern und Dämonen. Sie alle verspotteten den am 1. November gefeierten christlichen Feiertag Allerheiligen, indem sie gottlose Handlungen vollzogen.23

Die Tatsache, dass im Namen des Christentum ein solcher Tag wie Allerheiligen ins Leben gerufen wurde, um der verstorbenen Heiligen oder der Seelen im Allgemeinen zu gedenken, weist auf die spirituelle Schwäche solcher Gläubigen hin. Dieser Tag wurde weder von der Bibel verordnet, noch entspricht dies einer Lehre von JesusAS. Es wäre geradezu spöttisch, wenn ein Anhänger JesuAS es auch nur in Erwägung ziehen würde einen solchen Tag ins Leben zu rufen, der gegen die Lehren des Alten Testaments verstößt. Viele strenggläubige Anhänger der Bibel feiern kein Halloween und die damit verbundenen heidnischen Bräuche und halten sich damit an die Lehren der Bibel.24
Es ist offensichtlich, dass Halloween den Toten gewidmet ist und den Gipfel an Hexerei, Weissagung und anderer okkultistischer Praktiken, die mit schädlichen Neueinführungen einhergehen, darstellt. Viele dieser Praktiken sind tausende Jahre alt. Die Propheten warnten ihre Anhänger in Bezug auf das Unheil dieser Praktiken. So sagte der Prophet MosesAS: »Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir. Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott. Denn diese Völker, deren Land du einnehmen wirst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber hat der HERR, dein Gott, so etwas verwehrt.« [Deuteronomium 18:9-14]

Allerheiligen wird weder in der Bibel erwähnt noch wurde dies von JesusAS vorgeschrieben. Foto: in Belgien handgeschriebene lateinische Bibel aus dem Jahre 1407 nach Christus, ausgestellt in Malemusbury Abbey, England.

Dies ist eine klare Botschaft und eine biblische Vorschrift, die es dem Volk Israels untersagt, sich den teuflischen Praktiken der Menschen um sich herum zuzuwenden. Offensichtlich steckt eine gewisse Logik und Weisheit hinter dem Befolgen dieses biblischen Prinzips. Augenfällig sind die unmittelbar darauffolgenden Verse: »Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.« [Deuteronomium 18:15]

Gemäß diesem Vers warnt das Alte Testament nicht nur die Menschen vor dem Praktizieren schädlicher Neuerungen, sondern geht so weit, dass die Ankunft eines gesetzgebenden Propheten nach MosesAS prophezeit wird und fordert die Menschen auf, ihm Gehorsamkeit zu leisten. Diese Prophezeiung hat sich in Form des Verheißenen Heiligen Propheten MuhammadSAW erfüllt, durch den die wundervolle Religion Islam und dessen schöne Lehren in Form des Qur’an offenbart wurden. Dem Volke Israels wurde also die frohe Botschaft überbracht, dass ausmitten ihrer Brüder ein Prophet hervorgehen würde, der in Bezug auf seine Führung erhabener sein wird als jeder Wahrsager, jede Hexe und jeder Zauberer, der in der Vergangenheit fälschlicherweise als Quelle göttlichen Wissens angesehen wurde. 
Viele abrahamitische Propheten warnten, sich von Praktiken wie der Weissagung, Hexerei und dem Okkulten fernzuhalten und viele fromme Gläubige befolgen die Lehren ihrer Schriften. Aber die Heilige Schrift, die dem Heiligen Propheten MuhammadSAW offenbart wurde, also der Qur’an, geht noch einen Schritt weiter und definiert die Weisheit und Logik, die hinter dem sich Fernhalten von diesen schädlichen Neuerungen stecken, indem das Konzept des Shirk (Gott Partner gleichsetzen) vorgestellt und erklärt wird. In Hinblick darauf erläutert der Qur’an klar und deutlich: »Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch vergibt Er das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige Sünde ersonnen.« (Der Heilige Qur’an 4:49)

Im Kommentar in Fünf Bänden des Heiligen Quran, geschrieben von Hadhrat Mirza Bashiruddin Mahmud AhmadRA, Khalifatul Masih II, heißt es:

»Dieser Vers bezieht sich nicht nur auf den Götzendienst, sondern auf alle götzendienerische Praktiken, die bei der weitverbreiteten Masse beliebt sind, sogar unter den heutigen Muslimen, wie etwa die Verehrung und Anbetung von Heiligen. All solche abscheuliche Handlungen stellen in Bezug auf Gott Shirk dar. Dennoch kann es verziehen werden, wenn jemand die Liebe und das Vertrauen, das eigentlich Gott gebührt, in andere Dinge setzt als in Ihm, wenn diese Person dies im Zustand der Unkenntnis oder in Ermangelung entsprechender Sorgfalt tut. Vorausgesetzt man ist in seinem Glauben an Gott und Seinen Propheten aufrichtig und stets darum bemüht, gute Taten zu vollbringen. Der Ausdruck »Allah wird es nicht vergeben« bedeutet keineswegs, dass ein Götzenanbeter keine Reue empfinden könne oder dass seine oder ihre Reue selbst in diesem Leben nicht angenommen werden könnten. Dieser Ausdruck bezieht sich vielmehr auf die Zeit nach dem Tod, das heißt, wer also im Zustand des »Shirk« stirbt, dem wird nicht verziehen.«25

Der Verheißene MessiasAS schreibt in Bezug auf die Sünde des Shirk:

»Gleichermaßen hat Allah im Heiligen Qur’an gesagt, dass jede Sünde außer Shirk verziehen werden kann. Haltet euch deshalb fern vom Shirk und betrachtet es als einen verbotenen Baum.«26

Vor Shirk warnend sagt Hadhrat Khalifatul Masih VABA:

»Zu den Krankheiten, die sich unbemerkt ausbreiten, gehört Shirk. Selbst das kleinste Anzeichen an Shirk ist für Gott unakzeptabel. Ein Muslim, der von sich behauptet, in dem Glauben an die Einheit Gottes standhaft zu sein, muss die Feinheit des Konzepts der Einheit Gottes sowie die Feinheit des Shirk verstehen und in dieser sich schnell entwickelnden Welt extrem vorsichtig sein.«27

Alles, was spezifisch mit Halloween verbunden ist, ist mit Shirk zu vergleichen. Deshalb sollte alles, was im Zusammenhang mit Halloweenaktivitäen oder -feierlichkeiten steht, vermieden werden.

Halloween Bräuche und Traditionen
Über die letzten Jahrzehnte hat die Kommerzialisierung des Halloween dazu geführt, dass den Kostümen, Dekorationen, Parties und dem Entertainment eine große Bedeutung beigemessen wird, während der christliche Schwerpunkt des Allerheiligen völlig in den Hintergrund getreten ist. Dieser Tag kann sich insbesondere für Jugendliche als gefährlich und schädlich erweisen, da sie sich leicht vom Okkulten ködern lassen können. Die heidnischen Wurzeln von Halloween verbinden es mit bösen Geistern, satanischen Ritualen und einem Tag der Toten, sodass man in diesem Zusammenhang kaum von Vergnügen sprechen kann. Mit Halloween gehen viele verschiedene Bräuche und Traditionen einher.

Lagerfeuer
Das Halloween Lagerfeuer stellt die riesigen Lagerfeuer, welche die Druiden zur Zeit des Samhain anzündeten, nach. »Diese Lagerfeuer dienten zweierlei Zweck: Zum einen hielten sie Dämonen und andere umherschwirrende Geister fern. Zum anderen wurden sie für die Opfergabe an den Sonnengott verwendet. In riesigen Weidenkörben wurden sowohl Menschen- als auch Tieropfer gefangen gehalten und am lebendigen Leibe verbrannt. Die Priester beobachteten die Art und Weise, wie die Opfer verstarben und sagten darauf basierend Gutes oder Böses für die Zukunft voraus.«28

Kürbisse
Dies ist eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Kelten höhlten Steckrüben aus und schnitzten groteske Gesichter darin, um so die Dämonen in die Irre zu führen. Sie wurden im Dunkeln als Laternen genutzt, die zum einen den Weg beleuchten und zum anderen böse Geister fernhalten sollten. Während die Steckrübe auch heute noch in Europa sehr beliebt ist, wurde sie in Amerika durch den Kürbis ersetzt. »Jack« ist ein Spitzname für John. John wiederum bedeutet umgangssprachlich »Mann«. Der Ausdruck »Jack O’Lantern« bedeutet »Mann mit Laterne«.29 Man war davon überzeugt, dass diese Jack O’Lantern erdgebundene Geister verjagen würden. Die Menschen höhlen also Steckrüben und Kürbisse aus und stecken darin Kerzen, damit böse Geister abgeschreckt werden und sich von ihren Häusern fernhalten. 

»Süßes oder Saures« und Kostüme
Der Brauch des »Süßes oder Saures« ist über zweitausend Jahre alt30 und kann auf das folgende keltische Ritual zurückgeführt werden:
»(…) um ihrer Sicherheit und ihres Wohlbefindens Willen stellten die Menschen Süßigkeiten und andere Köstlichkeiten raus. Die bösen Geister sollten so besänftigt und davon abgehalten werden, ihnen Schaden zuzufügen. In der Hoffnung, die Dämonen in die Irre führen zu können, verkleideten sich einige Leute selbst als böse Geister, schweiften in ländlichen Gegenden herum und spielten Streiche bis zur Dämmerung, in der die Geister und Teufel in ihr böses Reich zurückgeschickt wurden.«31

Dieser Brauch weitete sich in den nachfolgenden Jahrhunderten immer weiter aus. Viele glaubten daran, dass die bösen Geister in die Häuser eindringen würden, wenn es den Menschen nicht gelang, sie durch gutes Essen und andere Leckereien abzulenken. Dies führte insbesondere in den englischen Ländereien und Schottland zu einem neuen Brauch, nämlich dem Zubereiten und Verteilen von Allerseelengebäck zu Allerheiligen. Die Jugendlichen gingen von Tür zu Tür und bettelten um Kuchen. Im Gegenzug beteten sie dann für die verstorbenen Verwandten des jeweiligen Haushalts. Später wurde es zur Tradition, den Bettlern neben dem Kuchen auch Äpfel oder Geld zu geben.32 Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieser Tag als etwas Besonderes für Schelme:
»In Tirol ist der Allerseelentag ein amtlich anerkannter Tag zum Betteln, was sich später als ernsthaft problematisch herausgestellt hat. Eine laute Meute an zerlumpten und zügellosen Leuten geht mit ihren Tüten und Körben von Dorf zu Dorf und erhebt Anspruch auf den Erhalt von Gaben. Während es einem ursprünglich freigestellt war, für die verstorbenen Angehörigen etwas zu geben, werden die Menschen heute böse beschimpft, wenn sie sich weigern.«33

Halloween Partys, Erzählen von Gruselgeschichten und Horrorfilme
Die ganze Nacht hindurch zu feiern, sich zu verkleiden, das Haus gespenstig zu dekorieren, Halloweenspeisen vorzubereiten und die ganze Nacht Horrorfilme zu schauen ist beliebter denn je. Für Kinder, die noch nicht in der Lage sind, Realität und Fantasie voneinander zu unterscheiden, kann sich das alles als extrem gefährlich erweisen. Es besteht die Gefahr, dass sie sich schlimmen Dingen zuwenden oder durch das Anschauen von Horrorfilmen gar traumatisiert werden.34 Manchmal haben Kinder dadurch den ersten Kontakt mit dem Okkulten. »Das Wort ›okkult‹ bedeutet ›verborgen‹. Zu den okkulten Praktiken gehört unter anderem die Weissagung, Astrologie, Spiritualismus, Dämonologie, Wünschelrutengehen oder Pendeln und vieles andere.«35

Horrorfilme überfluten die TV-Programme über Halloween, was schlechten Einfluss auf Kinder haben kann.

Dr. Daniel S. Schechter, Studienleiter und Direktor der Abteilung der Familienförderung am Morgan Stanley Children’s Hospital und Assistenzprofessor der klinischen Psychiatrie (in der Pädiatrie) am Columbia University College of Physicians and Surgeons und am New York State Psychiatric Institute sagt: »Es ist wohl keine so gute Idee, den Film ›Freitag der 13.‹ gemeinsam mit seinem Kind anzuschauen. Kinder unter fünf Jahren mögen zwar eigentlich zu jung sein, um gewalttätige Filme zu schauen und zu verstehen, jedoch werden sie psychologisch beeinflusst durch die Szenen, denen sie ausgesetzt sind.«36

Geisterattraktionen, Gespensterjagd und »Gruselnächte« in Freizeitparks
Geisterattraktionen werden in Burgen, verlassenen Heimen, alten Gefängnissen, Schiffen, Booten oder an irgendeinem anderen spukhaften Ort veranstaltet. Einige dieser Veranstaltungen beinhalten auch eine Gespensterjagd. Überall auf der Welt sind die »Gruselnächte« in den Freizeitparks das angesagte Ziel in der Halloween Nacht. Die Öffnungszeiten der Parks werden verlängert, sodass die Menschen im dunklen Achterbahn fahren können, begleitet von Lichteffekten, gruseligen Bildern und spukiger Hintergrundmusik. 

Vielen Menschen mag nicht bewusst sein, dass die Bräuche und Traditionen des Halloween heidnischen Ursprungs sind und dem Götzendienst, also Shirk gleichkommen. Zu glauben, dass jemand oder etwas mit Gott Seine Macht teilt, stellt Shirk dar. Hadhrat Khalifatul Massih IRA erklärt: »Jemanden in Bezug auf Seinen Namen, Seine Handlung oder Seine Anbetung Gott gleichzustellen, ist Shirk, während das Vollbringen guter Taten, die lediglich der Erlangung von Gottes Wohlgefallen dienen, einen Gottesdienst darstellt. Menschen glauben daran, dass es keinen Schöpfer außer Allah gibt und sie glauben auch daran, dass Leben und Tod in Allahs Händen liegen und dass Er allein die Kontrolle und Macht über sie hat. Obwohl sie in all das glauben, fallen sie vor anderen nieder, sie lügen und umschweifen andere. Anstatt Allah anzubeten, beten sie andere an. Anstatt für Allah zu fasten, fasten sie für andere und anstatt Gott anzuflehen, flehen sie andere an und geben ihnen Spenden und Zuwendungen. Um all diese Fehlvorstellungen zu entwurzeln, entsandte Allah der Allmächtige den Heiligen Propheten MuhammadSAW37

Schlussfolgerung
Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA, Fünfter Nachfolger des Verheißenen MessiasAS und Oberhaupt der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat, leitet uns durch seine Freitagsansprachen in Bezug auf aktuelle Geschehnisse. Während einer Freitagspredigt zum Thema Halloween sagte er, dass Halloween in Wirklichkeit den Glauben an die Existenz von Hexen, bösen Geistern und die Teufelsanbetung in sich birgt. Menschen feiern Halloween unter dem Vorwand des »Spaßes«, dabei sei es völlig falsch und gefährlich, aus »Spaß« an übernatürliche Dinge »zu glauben«. Deshalb sollten insbesondere Ahmadi Kinder dies vermeiden. Sogar bis vor Kurzem noch gab es Dorfbewohner, die Kindern etwas in dem Glauben anboten, dafür von Geistern verschont zu bleiben. Zudem ermutige dies Kinder, unter dem Vorwand des Spaßes, falsch zu handeln. So werde das ungezogene Verhalten gegenüber den Älteren immer üblicher. Filme vermittelten ebenfalls falsche Botschaften, insbesondere wenn Kinder von den Erwachsenen dazu ermutigt würden, diese anzusehen. Als Ergebnis werde die Gesellschaft zerbröckeln. Seine Heiligkeit sagte: 

»Die größte Problematik für uns dabei ist, dass man tote Geister Gott gleichstellt und somit Shirk begeht.«

Hudhur führte weiter aus, dass die Rituale an Halloween nicht nur auf das Tragen furchteinflößender Kostüme und das von Tür zu Tür gehen beschränkt seien, sondern einige ältere Kinder absichtlich anderen Menschen Angst einjagen, Ärger verursachen und ihre Mitmenschen belästigen. Daher sollten sich die Ahmadi Muslime von so etwas fernhalten und sich auf die Stärkung ihrer Bindung zu Gott konzentrieren, denn in allein Dessen Hand liegt alle Macht. Somit wird anschaulich, dass Halloween also sehr wohl »schädlich« anstatt »harmlos« ist, denn die Menschen werden in das Begehen von verborgenem Shirk hineingezogen. Wir sollten alle beten, dass das Gebet von Hadhrat Khalifatul Masih VABA, dass: »Möge Gott jeden davor schützen«, für uns alle in Erfüllung geht.

Referenzen:
19.  Encyclopedia of the Early Church, 1992 , S.14
20.   Nozedar, A. (2010), Signs and Symbols Sourcebook, London: Harper Collins, S. 477
21.  Ingraham, Dr  D A. (2000), Pagan Tarditions of the Holidays, USA: Bible Belt Publishing, S. 74
22.  Miles, C. A. (2010), Christmas In Ritual and tradition, Christian and Pagan. Emereo Pty Ltd S. 120
23.   Ingraham, Dr D A. (2000). Pagan Traditions of the Holidays. Oklahoma: Bible Belt Publishing, S. 74
24.  Leviticus 19,31; 2 Chronicles 33,6; Isaiah 8,19; 2Kings 23,24
25.  The Holy Qur’an and English Translation with Commentary, Islam International Ltd (Note 523)
26.  Damimah Tohfah-e-GolarhviyyahRuhani Khaza’in, Bd. 17, S. 323–324, Fußnote
27.  Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, (2006), Conditions of Bait & Responisbilities of an Ahmadi.Tilford: Islam International Publications Ltd.
28.   Ingraham, Dr D A. (2000), Pagan Traditions of the Holidays, Oklahoma: Bible Belt Publishing, S. 71
29.   Ingraham, Dr D A. (2000), Pagan Traditions of the Holidays, Oklahoma: Bible Belt Publishing, S. 80
30.   Ingraham, Dr D A. (2000), Pagan Traditions of the Holidays, Oklahoma: Bible Belt Publishing, S. 72
31.   Limburg, P. R. (1991), The complete book of Halloween, Camelot.
32.  Miles, C. A. (2010), Christmas In Ritual and tradition, Christian and Pagan, Emereo Pty Ltd. S. 122
33.  Miles, C. A. (2010), Christmas In Ritual and tradition, Christian and Pagan, Emereo Pty Ltd. S. 123
34.  http://www.sciencedaily.com/releases/2006/10/
35.  Ingraham, Dr D A. (2000), Pagan Traditions of the Holidays. Oklahoma: Bible Belt Publishing, S. 70
36.  http://www.sciencedaily.com/releases/2006/10/
37.  Khutabat-e-Nur, S. 7–8

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