
von Yunus Mairhofer
Man sieht es bei Sportlern. Sie treten heute durchtrainierter und getrimmter auf als je zuvor. Oft ist es aber ihre mentale Stärke, die ihnen erst den heiß ersehnten Erfolg bringt. Tatsächlich hat so mancher Sportler und so manche Sportlerin durch Glaube, Entschlossenheit und Fokus im Wettkampf die körperliche Überlegenheit der Gegner wettgemacht – und letztlich zur Begeisterung vieler Zuschauer gewonnen! Siege von augenscheinlichen Außenseitern sind sogar keine Seltenheit und Filme und Literatur voll von solchen Geschichten.
Der Allmächtige Gott spricht selbst in den Heiligen Schriften davon, dass Er jenen, die mit Ihm sind, aus dem Verborgenen zu Hilfe kommt. »Er weiß, dass in euch Schwäche ist. Wenn also unter euch hundert Standhafte sind, so sollen sie Zweihundert überwinden.« (Hl. Qur’an 8:67)
Umgekehrt kann die mentale oder spirituelle Praxis bei schlechter körperlicher Verfassung auch mühselig und entmutigend werden. Drei der fünf Säulen des Islam – das rituelle Gebet, das Fasten und die Pilgerfahrt – sind eng gebunden an körperliche Fitness. Genau in diesem Sinn wird vom Heiligen Propheten MuhammadSAW auch überliefert: »Ein kräftiger Gläubiger ist besser als ein schwächlicher.« (vgl. Sahih Muslim)



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