Weltreligionen

Weltreligionen – Selbstbeherrschung

Was aber den anlangt, der das Stehen vor seinem Herrn fürchtet und die eigene Seele von niederem Gelüst abhält, so wird der Garten sicherlich (seine) Wohnstatt sein.

Islam, der Heilige Qur’an, 79:41-42 

Ein starker Mann ist nicht derjenige, der gut im Ringen ist; ein starker Mann ist derjenige, der sich im Zustand der Wut beherrscht. 

Islam, der Heilige Prophet MuhammadSAW, Ṣaḥīḥu l-buḫārī

Solange ein Mensch sich nicht mit sich selbst befasst, kann er sich nicht bessern. Die Zügellosigkeit der Zunge schafft Feindschaft, Sie sollten daher Ihre Zunge unter Kontrolle halten.

Islam, Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, Malfūẓāt, Bd. 3, S. 345 f.

Der Mensch legt seinem Tier ein Zaumzeug an; umso mehr sollte er eines haben für das Tier in ihm selbst, seine niederen Gelüste.

Judentum, Talmud, Sanhedrin 10.1

Besser ein Langmütiger als ein Starker, und wer sich selbst beherrscht, als wer eine Stadt bezwingt.

Die Bibel, Spr 16,32

Schwierig zu erobern ist das eigene Selbst; aber wenn das erobert ist, ist alles erobert. 

Jainismus, Uttaradhyayana Sutra, 9.36

Ergreift das Böse, das in euch selbst ist; greift nicht das Böse an, das in anderen steckt.

Konfuzianismus, Sprüche des Konfuzius 12,21

Zweifellos, Arjuna, ist das ruhelose Gemüt schwer zu bezwingen. Doch durch Übung und Leidenschaftslosigkeit wird es gepackt.
Mit ungezügeltem Geist ist Yoga meines Erachtens schwer zu erlangen. Mit einem ergebenen Geist aber ist es für einen Strebenden möglich, ihn mit richtiger Vorgehensweise zu erlangen.

Hinduismus, Bhagavad Gita, Vers 6.35-36

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