Ramadan

Fasten im Christentum

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Verweise auf Fasten sind in der Bibel durchweg zu finden. Biblische Propheten, wie MosesAS, EliasAS und JesusAS haben sich dieser Disziplin unterzogen. Im Neuen Testament gibt es mehrere Verweise auf das Fasten. So sagt JesusAS in Matthäus 6,16-18:

»Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.«

Die große christliche Fastenzeit dauert vierzig Tage und beginnt am Aschermittwoch und endet vor Ostersonntag. Das Fasten wird vollzogen, um sich an die vierzig Tage zu erinnern, die JesusAS in der Wüste verbrachte, wie in Matthäus erwähnt wird:

»Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.«

Die Bibel, Matthäus 4,1-2

Während dieser Brauch in verschiedenen christlichen Konfessionen unterschiedlich praktiziert wird, bemühen sich viele Strömungen während der Fastenzeit sowohl auf Nahrung als auch auf Luxus zu verzichten. Stattdessen konzentrieren sie sich auf Gebete und Almosen.

Eine ähnliche Praxis wird von einigen Konfessionen vor der Weihnachtszeit, bekannt als »Philippus-Fastenzeit oder Weihnachtsfastenzeit«, vollzogen. In dieser Fastenzeit bereitet man sich auf das Weihnachtsfest vor, eine Zeit, in der JesusAS laut ihrem Glauben geboren wurde. Zusätzlich zur Enthaltung von Speise und Trank wird auch mehr Zeit mit Andacht und Wohltätigkeiten verbracht.


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