Aus den Schriften des Verheißenen Messias (as)

Göttliche Vorbestimmung und die Akzeptanz des Gebets

Aus den Schriften von Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, dem Verheißenen Messias und Imam Mahdi

Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS

Wenn sich die Gnade von Gott dem Allmächtigen nähert, dann stellt Er die Mittel zur Erhörung des Gebets bereit und im Herzen wird ein Schmelzen und Brennen erschaffen. Doch wenn es nicht Zeit ist für die Erhörung des Gebets, dann wird im Herzen kein Gefühl der Zufriedenstellung und der Hinwendung zu Gott hervorgerufen. Wie sehr auch immer man sich bemühen möge, sein Gemüt schenkt dem keine Aufmerksamkeit. Der Grund ist, dass Gott der Allmächtige das Gebet manchmal erhört und manchmal wünscht, Seine Entscheidung geltend zu machen. Aus diesem Grund habe ich, bis dass ich die Zeichen des Göttlichen Geheiß sehe, wenig Hoffnung auf die Erhörung des Gebets und bringe mich insofern mit Seiner Entscheidung mit noch größerer Wonne in Einklang als ich sie aus der Erhörung des Gebets gewonnen hätte, als die Früchte und Segnungen des Zufriedenseins mit Seiner Entscheidung viel größer sind.

Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, Malfūẓāt, Bd. 1, S. 460 

Es ist wahr, dass derjenige, der für die Erhörung seines Gebets keine guten Taten vollbringt, nicht betet, sondern Gott den Allmächtigen prüft. Darum ist es erforderlich, vor dem Gebet jede Anstrengung zu unternehmen – und das ist die Bedeutung von Gebet. Ein Betender sollte zuerst seine Überzeugungen und Handlungen prüfen, denn es ist die Praxis von Gott dem Allmächtigen dass die Besserung in der Gestalt von Mitteln erscheint, die Er in der einen oder anderen Form bereitstellt.

Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS, Malfūẓāt, Bd. 1, S. 124

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