Islam

Islam – Religion des Wissens und der Argumente

Dies ist ein leicht abgeänderter Beitrag von Dr. Abdurrahman Bhutta, welches zum ersten Mal im Buch „Glaube und Vernunft aus islamischer Perspektive“ erschien.

Er wird der Einwand erhoben die Religion des Islam lehre, ihre Grundsätze mit Gewalt und Zwang zu verbreiten, anstatt diese mit Argumenten zu beweisen. Dieser Eindruck ist absolut falsch, unbegründet und widerspricht den Tatsachen. Der Nachdruck, mit dem der Koran die Gewissensfreiheit, die Argumentation und den Gebrauch der Vernunft betont, ist in einem heiligen Buch einer anderen Religion kaum zu finden. Beim Studium des Koran wird deutlich, dass der reine und ursprüngliche Islam, wie er vom Propheten MuhammadSAW gelehrt und vorgelebt wurde, Vorreiter der Meinungsfreiheit ist.
Der Koran besagt:
„Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art.“ (16:126)
Daher soll hier anhand von Koran und Hadith deutlich gemacht werden, dass der Islam nachdrücklich betont, seine Lehren mit Argumenten zu beweisen. Und dazu ist außergewöhnlich großes Gewicht auf die Notwendigkeit der Erlangung von Wissen gelegt worden. Und es wird auch gezeigt, dass der Koran einen unendlichen Schatz von Weisheit und Wissen enthält, den jeder Mensch im Dialog mit seinem Gegenüber als Quelle der Argumentation nutzen kann.
Um richtige Informationen über irgendeine Religion zu erhalten, ist es wichtig, sich der Heiligen Schrift der jeweiligen Religion zuzuwenden und ihre grundlegende Lehre und Glaubensgrundsätze zu betrachten; keineswegs sollte eine endgültige Meinung gebildet werden durch die Beobachtung der Handlungsweisen und Traditionen der Anhänger der betreffenden Religion aus einer bestimmten Epoche. Diese Vorgehensweise ist so, als wenn jemand sich eine Meinung über Jesus Christus und seine Lehre bilden würde, indem er sich den Dreißigjährigen Krieg in Europa betrachtet. Eine solche Art und Weise entfernt den Menschen von den eigentlichen Wahrheiten und führt in die falsche Richtung.

Argumente und Beweise im Heiligen Koran
Die Lehre des Islam spricht ausführlich über die Wichtigkeit von Wissen und Weisheit. Bei der Einladung zum Islam und seiner Verkündung spielen Argumente und vernünftige Beweise eine grundlegende Rolle. Im Heiligen Koran heißt es:
„Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art.“ (16:126)
In dieser Belehrung des Heiligen Koran sind all die Tugenden enthalten, die man sich aneignen soll, um einen Menschen zum eigenen Glauben einzuladen. In „schöner Ermahnung“ sind gute Argumente, gute Belehrungen, gutes Betragen und die Verwendung höflicher Sprache enthalten. Und es wird darauf hingewiesen, dass der Dialog nicht mit dem Gedanken stattfinden sollte, dem anderen eine Niederlage zu bereiten, sondern man sollte Wahrheit, Wohltat und Mitgefühl im Sinn haben. In diesem Zusammenhang sagt Allah in einem anderen Vers:
„Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu Allah ruft und Gutes tut und spricht: „Ich bin einer der Gottergebenen“? Gut und Böse sind nicht gleich. Wehre (das Böse) mit dem ab, was das Beste ist. Und siehe, wenn Feindschaft zwischen dir und einem anderen war, so wird der wie ein vertrauter Freund werden.“ (41:34-35)

Der Koran legt großen Wert auf Beweise. Er betont ausdrücklich, dass nur dann ein Sachverhalt akzeptabel ist, wenn für ihn eindeutige Beweise (bayyina) vorliegen:
„…damit, wer da (bereits) umgekommen war durch ein deutliches Zeichen, umkomme, und wer da (bereits) zum Leben gekommen war durch ein deutliches Zeichen, lebe.“ (8:43)
In diesen Versen wird uns erklärt, dass unser Gespräch mit einem Gegenüber den Zweck haben sollte, zum Wege Gottes zu rufen, und nicht eine Zurschaustellung unseres Wissens oder den Hang, andere zu erniedrigen. Und das beste Gespräch ist dasjenige, in dem das Wohlgefallen Allahs vor Augen gehalten wird und Gesprächsteilnehmer die Wahrheit sagen. Ferner wird auch darauf hingewiesen, dass man die Ermahnungen, die man anderen gibt, auch selbst befolgen soll. Im zweiten Vers wird gesagt, dass Gut und Böse nicht gleich sind, daher siegt am Ende sicherlich die Wahrheit. Wenn man etwas nicht richtig findet, dann soll man gute und rechtschaffene Dinge tun, um dies abzuwenden. Hier wird gleichzeitig auch daran erinnert, dass wenn der Gegner bei der Diskussion sich ungerechtes Verhalten erlauben sollte, dass man dann selbst Härte und Beleidigung meiden muss, und keineswegs Gleiches mit Gleichem vergelten darf. Dies ist laut Koran gänzlich ausgeschlossen. Im Gegenteil, gute Handlungsweise soll die Erwiderung darauf sein. Des Weiteren hat Gott mit Argumenten dargelegt, dass ein Versuch, auf das Böse mit guten Taten zu antworten, auf die Seele des Gegners Wirkung haben und sein Herz umwandeln würde. Dies könnte letztlich dazu führen, dass derjenige, der einen feindselig und grausam behandelte, zu einem treuen Freund wird.
Durch das Studium des Heiligen Koran wird deutlich, dass er jeden Anspruch mit Argumenten untermauert, und für jeden Anspruch, den der Gegner erhebt, Argumente fordert. Zum Beispiel ist ein Anspruch des Koran, dass er das Wort Gottes ist, wohingegen die Gegner dem widersprechen und sagen, dass der Gründer des Islams ihn selbst geschrieben habe. Daher sagt der Koran als Argument für die Wahrhaftigkeit seines Anspruchs:
„Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir hinabgesandt haben zu Unserem Diener, dann bringt eine Sura hervor wie diesen (Koran) und ruft eure Helfer auf außer Allah, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (2:24)
„Sagen sie: „Er hat es erdichtet?“ Sprich „So bringt doch zehn ebenbürtige, erdichtete Suren hervor und ruft an, wen ihr vermögt außer Allah, wenn ihr wahrhaft seid!“ (11:14)
„Sprich: „Ob sich auch die Menschen und die Dschinn vereinigten, um ein diesem Koran Gleiches hervorzubringen, sie brächten doch kein ihm Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.“ (17:89)
Wenn dies also die Schrift eines Menschen ist, dann seid ihr doch auch Menschen. Bringt ihr alle zusammen auch nur eine Sure wie diese hervor! Dieses Argument ist so einleuchtend und gefestigt, dass es bis zum heutigen Tage niemand widerlegen konnte.
Genauso fordert der Koran Argumente von den Gegnern, wenn er deren Ansprüche erwähnt:
„Und sie sprechen: „Keiner soll je in den Himmel eingehen, er sei denn ein Jude oder ein Christ.“ Solches sind ihre eitlen Wünsche. Sprich: „Bringt her euren Beweis, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (2:112)
„Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf, erschuf den Menschen aus einem Klumpen Blut. Lies! Und dein Herr ist der Allgütige, der (den Menschen) lehrte durch die Feder, den Menschen lehrte, was er nicht wusste.“ (96:2-6)

„Der an Kräften Mächtige hat ihn gelehrt,“ (53:6)
Kurzum, der Heilige Koran lädt den Menschen vielfach mit Argumenten dazu ein, nachzudenken und seinen Verstand zu gebrauchen, denn der Koran wird die Verkörperung von Argumenten und Vernunft genannt. Gott spricht alle Menschen an und sagt:
„O ihr Menschen, gekommen ist zu euch in Wahrheit ein deutlicher Beweis von eurem Herrn, und Wir sandten hinab zu euch ein klares Licht.“ (4:175)
In diesem Vers wird der Heilige Koran ein Beweis und ein Argument genannt, der nicht nur wie die Sonne selbst leuchtet, sondern auch der Welt Licht spendet. Wieso sollte man wohl Gewalt und Zwang benötigen, um eine Lehre, die sich auf weise und leuchtende Argumentation beruft, zu verbreiten? Dies ist das Licht, dass die Seele erhellt, und es kann gar nicht mit Gewalt in die Herzen eingebracht werden:
„Sichtbare Beweise sind euch nunmehr gekommen von eurem Herrn; wer also sieht, es ist zu seinem eigenen Besten; und wer blind wird, es ist zu seinem eigenen Schaden. Und ich bin nicht ein Wächter über euch.“ (6:105)
Die vorangehenden Verse genügen, um das Missverständnis auszuräumen, dass der Islam nicht mit Argumenten überzeugen wolle, sondern dazu aufrufe, seine Lehre mit Waffengewalt, Stärke oder Drohung durchzusetzen. Derartige verbrecherischen Mittel und barbarische Handlungen hat die Lehre des Islams nicht nötig, noch gibt sie die Erlaubnis dazu. Der Islam steht für eine friedvolle Koexistenz und für Miteinander und fordert, Diskussion und Gedankenaustausch in einer freundschaftlichen Atmosphäre und auf eine vernünftige Weise zu führen.
Nun werden wir untersuchen, was für eine Bedeutung Wissen und Wissenserwerb im Islam haben. Wir werden diese Aspekte des Islams im Lichte des Heiligen Koran und der Anweisungen und Belehrungen des Stifters des Islam MuhammadSAWbetrachten.

Die Bedeutung von Wissen im Islam
Das erste und letzte Ziel von Religion ist es, den Menschen in seinen spirituellen Stufen zu erhöhen und ihn zu Allah zu führen und zwischen Gott und Mensch einen lebendigen Kontakt herzustellen. Die Religion des Islam hat erklärt, dass man zur Erlangung dieses Zieles Wissen benötigt und im Heiligen Koran hat Allah sehr häufig von Wissen gesprochen und dieses zur Grundlage von allen wichtigen Angelegenheiten erklärt. In Bezug auf den Kontakt zu Allah hat Er deutlich gesagt:
„Nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Allah.“ (35:29)
Dann sagt Er:
„Sprich: „Sind solche, die wissen, denen gleich, die nicht wissen?“ Allein nur die mit Verstand Begabten lassen sich warnen.“ (39:10)
Wissen ist verbunden mit Argumenten, denn ohne Wissen, kann keine Diskussion geführt werden. Er sagt:
„Seht doch! Ihr seid es ja, die über das stritten, wovon ihr Kenntnis hattet. Warum streitet ihr denn über das, wovon ihr durchaus keine Kenntnis habt? Allah weiß, ihr aber wisset nicht.“ (3:67)
„Dies sind Gleichnisse, die Wir für die Menschheit aufstellen, doch es verstehen sie nur jene, die Wissen haben.“ (29:44)
Der Auftrag des Heiligen ProphetenSAW war, Wissen zu lehren. Es wird gesagt:
„Er ist es, Der unter den Analphabeten einen Gesandten erweckt hat aus ihrer Mitte, ihnen Seine Zeichen vorzutragen und sie zu reinigen und sie die Schrift und die Weisheit zu lehren.“ (62:3)
„Genauso wie Wir zu euch schickten aus eurer Mitte einen Gesandten, der euch Unsere Zeichen ansagt und euch reinigt, euch das Buch lehrt und die Weisheit und euch das lehrt, was ihr nicht wusstet.“ (2:152)
„Er ist es, Der die Sonne zur Leuchte und den Mond zu einem Schimmer machte und ihm Stationen bestimmte, auf dass ihr die Anzahl der Jahre und die Berechnung kennen möchtet. Allah hat dies nicht anders denn in Weisheit geschaffen. Er legt die Zeichen einem Volke dar, das Wissen besitzt.“ (10:6)
„Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen, indem Wir das Zeichen der Nacht dunkel gemacht haben, und das Zeichen des Tags haben Wir licht gemacht, auf dass ihr nach Fülle von eurem Herrn trachtet und die Bemessung der Jahre und die Rechenkunst kennt. Und jegliches Ding haben Wir klar gemacht mit deutlicher Erklärung.“ (17:13)
So viele Aufforderungen zur Erlangung von Wissen, wie sie in den Aussagen des Stifters des IslamSAW vorhanden sind, können in keiner Lehre eines anderen Religionsstifters gefunden werden. In diesem Zusammenhang werden hier einige Ahadith – Aussagen des Heiligen Propheten MuhammadSAW – angeführt:
Er sagte:
„Allah hilft demjenigen unter Seinen Dienern, der seinem Muslim-Bruder hilft, und demjenigen, der zur Erlangung von Wissen Reisen auf sich nimmt, erleichtert Er den Weg ins Paradies.“
Die herausragende Stellung eines Suchers nach Wissen, die in diesem Hadith beschrieben wird, zu übertreffen ist unvorstellbar. Das Erlangen des Paradieses ist aus religiöser Sicht der Sinn des Lebens und Wissenserwerb ist als ein wichtiges Mittel dazu bezeichnet worden.
In einem weiteren Hadith heißt es:
„Wissen zu erwerben ist Pflicht für jeden Muslim.“
Der Prophet MuhammadSAW sagte:
„Jeder, der zum Wissenserwerb eine Reise unternimmt, der ist auf Allahs Weg unterwegs bis er zurückkehrt.“
In einem weiteren Hadith ist zu lesen:
„Strebt nach Wissen, selbst wenn ihr dazu nach China reisen müsst.“
In den kleinen Sätzen der vorangehenden Hadith-Überlieferungen ist die umfassende Thematik der Wichtigkeit und Vorzüglichkeit von Wissen auf wundervolle Art und Weise kurz und bündig dargestellt worden.
Hier sagt der Heilige ProphetSAW:
„Wer zum Erwerb von Wissen eine Reise unternimmt, den wird Allah auf einem der vielen Wege ins Paradies führen. Sicherlich entfalten die Engel vor Freude ihre Flügel über einem Wissenssuchenden. Und was immer in den Himmeln und auf Erden ist, und auch die Fische des Meeres, bitten um Vergebung für ihn. Sicherlich übertrifft ein Wissender einen Betenden im gleichen Maße an Vorzüglichkeit, die der Vollmond in einer von Mondlicht beglänzten Nacht gegenüber den Sternen hat. Sicherlich sind die Gelehrten die Erben der Propheten und die Erbschaft der Propheten ist nicht Gold und Silber, sondern Wissen.“
Klare Worte des Gründers des Islams, die die große Bedeutung und Vorzüglichkeit von Wissen hervorheben. Ein solches Eintreten für die Wissenschaft wird man bei keinem anderen Religionsgründer finden. Keine andere Religion kann ein derartiges Beispiel vorweisen.
Der Heilige Koran – Wissen und Weisheit
Wie bereits ausgeführt wird von manchen der Eindruck erweckt, dass der Islam eine Religion sei, in der Wissen und Weisheit nicht gefragt seien, und die nicht mit Argumenten überzeugen, sondern sich mit Gewalt durchsetzen wolle. Es wird nun untersucht, wie diese Behauptung im Lichte des Koran zu bewerten ist.
Laut dem Heiligen Koran ist Gott die eigentliche Quelle allen Wissens:
„..sie begreifen nichts von Seinem Wissen, außer was Ihm gefällt.“ (2:256)
Die Botschaft ist hier deutlich, nämlich dass die Menschen Zugang zu den Bereichen des Unbekannten haben können, aber nur in dem Maße, wie Er es erlaubt. Dies beinhaltet auch, dass die so genannte weltliche Forschung und Erkundung letzten Endes nicht vollkommen weltlich ist. Jedes Zeitalter, das eine neue Perspektive des Wissens eröffnet, ist im Einklang mit Göttlichem Vorhaben und Göttlicher Anordnung.
In diesem Zusammenhang sagt der Koran, dass die Schätze des Wissens unbegrenzt und unendlich sind. Dem Menschen wird dieses Wissen nach und nach gewährt, und zwar entsprechend seiner Notwendigkeit.
Also sagt Gott im Koran:
„Und es gibt kein Ding, von dem Wir nicht Schätze hätten; aber Wir senden es nur nach bestimmtem Maß hinab.“ (15:22)
„Die wundervollste Botschaft, die durch den eben zitierten Vers übermittelt wird, lautet, dass die Welt des Unbekannten grenzenlos und unergründlich ist, dennoch wird dem Menschen stets Zugang zu ihr gewährt werden, jedoch in angemessenen Mengen, die von Gott im Einklang mit den Bedürfnissen und Geboten der Zeit abge-schätzt werden. Folglich ermutigen die koranischen Begriffe des „Unbekannten“ und „Ungesehenen“ keineswegs zu blindem Glauben und Unwissen. Im Gegenteil, sie fördern konstante Erforschung, indem sie dem Menschen versichern, dass das, was er als Wirklichkeit kennt und beobachtet, ein winzig kleiner Teil ist im Vergleich zu dem, was er nicht weiß. Daher muss das menschliche Streben nach Wissen stets andauern, da der Ozean der Geheimnisse der Natur unerschöpflich ist.“
Der Verheißene Messias Hadhrat Mirza Ghulam AhmadAS beschreibt die Besonderheiten des Koran mit folgenden Worten:
„Heute ist von allen offenbarten Schriften auf der Erde allein der Heilige Koran derjenige, von dem mit unwiderlegbaren Argumenten bewiesen ist, dass er tatsächlich Gotteswort ist. Seine Prinzipien für die Erlösung beruhen vollkommen auf der Wahrheit und naturgemäßen Handlungsweisen. Seine Grundsätze sind vollkommen und gefestigt. Seine starken Beweisführungen bezeugen seine Wahrhaftigkeit. Seine Gebote basieren nur auf Gerechtigkeit. Seine Lehren sind rein von jeglicher Beimischung von Vielgötterei (Schirk), Ketzerei (Biddaat) und Anbetung von Geschöpfen. In ihm wird höchste Leidenschaft deutlich für die Einheit Gottes, für die Erhabenheit Gottes und das Aufzeigen der Eigenschaften Gottes. Ihm ist der Vorzug eigen, dass darin nur die Einheit Gottes gepriesen wird. Und er befleckt Gottes Wesen nicht mit Schande, Fehlern und schlechten Eigenschaften. Und er will keinen Glaubensgrundsatz mit Gewalt aufzwingen. Sondern er zeigt im Voraus die Begründung der Wahrhaftigkeit seiner Lehren. Und jede Bedeutung und jeden Zweck beweist er durch Argumentation und vernünftige Beweisführung. Und durch das Liefern aller Argumente für die Wahrhaftigkeit jedes Prinzips lässt er einen den Zustand der vollkommenen Überzeugung und des vollkommenen Glaubens erreichen. Und alles Schlechte und Unreine und Falsche und alle Streitigkeiten, die es in den Glaubensgrundsätzen und Taten und Aussagen und Handlungen der Menschen gibt, all diese Übelstände entfernt er mit dem Licht der Vernunft und Beweisführung und lehrt alle guten Verhaltensregeln, deren Kenntnis wichtig ist, um einen Menschen zu einem Menschen werden zu lassen.“

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